portugiesische Atlantikküste
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on the road again
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Reise durch Portugal ab 18.3.2012

Monchique - Castro -verde

Castro Verde über Monchique - 18.3.2012

 

heute fahre ich über das Monchique-Gebirge weiter nach Castro-Verde zu einem wirklich gemütlichen kleinen Campingplatz.

Die Fahrt hierher war wunderschön, man glaubte im Gebirge zu sein obwohl ich wohl nie über 500 m hoch war. Von Monchique aus konnte ich mich von der Algarve verabschieden, in der Ferne konnte ich die Küste sehen, wunderschöner Panoramablick.



20.3.2012 zum größten Stausee Europas

 

Der Rio Guadiana – der spannisch-portugiesische Grenzflußartigen wir hier zu einem riesengroßen fiordartigen See aufgestaut. Nach dem hügeligen Flachland fuhr ich durch Wein- Pinien- und vor allen Dingen Olivenplantantagen. Oliven Oliven.......



 

Über Luz und tanken im nahen Spanien komme ich nach Monsaraz dem schönsten weißen mittelalterlich Dorf Portugals. Nach der Besichtigung entschließe ich mich zu bleiben auf dem schön gelegenen Parkplatz an der Ringmauer mit herrlichem Blick auf den See und die Umgebung.

Vorher gehe ich noch essen, dieses Mal Lammkeule, ½ Flasche Wein, Kaffee für 16,50 € (ich konnte nur die Hälfte essen, den Rest nahm ich mit.



 

21.3.2012 Evora

 

Evora ist Weltkulturerbe und die Hauptstadt des Alentejano, der , Region, die berühmt ist für ihren Wein, Oliven, Kork und ihre ‚Langsamkeit’.

Ich fahre durch Weinanbaugebiete und entlang einer langen Korkeichen-Allee.



22.03.2012

 

Die Fahrt nach Guinho bei Cascais ging zunächst durch endlose Korkeichenwälder des Alentejo die ärmste Provinz Portugals. Kork- und Steineichenwälder für die Schweinemast der schwarzen Schweine – der Barancos. Sie leben überwiegend von Gräsern, Kräutern und Würmern, was sie in der Landschaft finden. Von Januar bis März ist dann die Eichelmast und jedes Schwein frisst täglich 10 kg Eicheln. Das wird dann die Spezialität Eichelschinken, er muß 3 Jahre reifen.

Die Durchquerung von Lisabon war ein Erlebnis besonserer Art. 1Std. auf einer 6spurigen Autobahn, später Schnellstraße, das ist auch für

Verkehrsstress gewohnte Deutsche anstrengend. Aber dann war ich angekommen und konnte mich entspannen, etwas kochen und essen und ein bischen Internet.



23.03.2012 Cabo da Roca und Mafra

 

Ich werde heute zum Cabo da Roca – dem westlichsten Punkt Europas fahren. Danach weiß ich noch nicht, zunächst nach Mafra, den Königspalast besichtigen.

Dieser Palast ist unbeschreiblich, dieser Prunk und diese Grösse, ein solches Schloß habe ich noch nie gesehen.

Anschließend fahre ich noch bis Peniche, da der CP vorher nicht geöffnet hatte.



23.03.2012 Cabo da Roca und Mafra

 

Ich werde heute zum Cabo da Roca – dem westlichsten Punkt Europas fahren. Danach weiß ich noch nicht, zunächst nach Mafra, den Königspalast besichtigen.

Dieser Palast ist unbeschreiblich, dieser Prunk und diese Grösse, ein solches Schloß habe ich noch nie gesehen.

Anschließend fahre ich noch bis Peniche, da der CP vorher nicht geöffnet hatte.



24.03.2012 Praia de Peniche

 

Heute morgen ist es bewölkt, ganz grau, Hochnebel und so mache ich heute einen faulen Tag.

Irgendwann werde ich mir die Halbinsel ansehen und zum Leuchtturm fahren, leider nieselt es immer wieder und ich habe noch keine Lust. Fernsehen ist angesagt! Auch habe ich meine HP wieder aktuellisiert und man kann meine Reise wieder verfolgen.

 

Wilde Westküste, ich könnte stundenlang den Wellen zusehen, solche Wellen habe ich noch nie gesehen. Sie donnern mit einer unglaublichen Lautstärke an die Felsen. Man hört sie auf dem Camping, 500 m weit! Das Wetter hat sich auch wieder gebessert.



Kloster Alcobaca

25.03.2012 Kloster Alcobaca

 

Heute ist wieder ein schöner Tag und nach einem letzten Blick auf die Wunderschöne Küste hier fahre ich zu dem o.g. Kloster, das größte Zisterzienserkloster, es wurde zwischen 1178 und 1233-52 errichtet. Es ist für ein Zisterzienserkloster sehr feudal, wurde 1989 zum Weltkulturerbe erklärt.



Batalha

Dann zur nächsten Besichtigung des heutigen Tages, zum nicht weniger prächtigen Kloster Santa Maria da Vitoria in Batalha, 1983 zum Weltkulturerbe der Unesco erklärt. Das Kloster wurde nach der gewonnenen Schlacht König Joaos des I. gegen Galicien errichtet. In der Gründerkapelle ist der König und seine Gemahlin Filipa de Lancaster nebeneinander bestattet.



Sao Pedro de Moel

25.03.2012 Sao Pedro de Moel

 

Wieder an der Westüste, ein wunderbarer Strand mit vielen Klippen und wieder wilden Atlantikwellen.



26.03.2012 Sao Pedro de Moel

 

Heute ist Haushaltstag – waschen, putzen, Fenster reinigen – das muß so alle 3 – 4 Wochen dringend erfolgen, sonst fühle ich mich nicht mehr wohl. Der CP ist sehr ruhig und gemütlich. Man hört die Wellen an die Felsen donnern.


Dann mache ich mich auf zum Strand und ich kann es nicht beschreiben, wie schön diese Küste ist. Hier könnte man es gerne mal 2 Wochen aushalten, vielleicht ein andermal. Außerdem konnte ich mir nicht verkneifen, mal wieder in einem wunderschönen kleinen Restaurant mit Blick auf die tosenden Wellen Mittag zu essen, gegrillte Seezunge, hervorragend.

27.03.2012 Conimbriga

 

Auf dem Weg nach Bucaco steuerte ich zunächst Conimbrigo bei Coimbra an um das Pompeji Portugals zu besichtigen.

Es wurde von einem vorrömischen Volk Ende des 2. Jahrhunderts besiedelt. Es gibt noch viele Spuren der ursprünglichen Urbanisierung.

Das ebene Gebiet wird von einem Canyon im Süden (Rio Mouros) und von Condeixa a Velha im Norden begrenzt.

Momentan sind ca. 15 % der Stadt in ihrer maximalen Ausbreitung ausggraben, was erlaubt einen teil des Phänomens zu betrachten.



Dann fahre ich weiter nach Bucaco, fahre in den Park hinein, hatte aber dann zu der Wanderung im Wald keine Lust und fuhr eine Straße – den Cirquit de Moinhos. Er kam mir zunächst endlos vor, zwar schön mit wundervollen Blicken, entlang einer steilen Bergflanke zu einem Gipfel auf 500 m Höhe. Da stehen mindestens 10 Windmühlen, das hatte ich nicht erwartet, alle aus Stein – Roggenmühlen – bis auf 1 oder 2 weiße.

 

Es ist ein herrliches Fleckchen, ich beschließe, hier zu bleiben, trinke einen Kaffee in der Cafeteria und der Wirt erlaubt mir auf dem P zubleiben. Ich bekomme sogar Strom, das ist einer der schönsten Übernachtungsplätze meiner Reise.



28.03.2012 Furadouro

 

Wiederso ein herrlicher Strand kilometerweit nach Süden und Norden mit den herrlichen Wellen die ich jeden Tag gesehen habe.

Ich bin wieder ans Meer gefahren an die Costa Verde Portugals.



29.03.2012 ich bin heute morgen auf meinem Weg nach Guimares noch ein Stück am Meer entlanggefahren und habe noch einen Abstecher an die Küste gemacht.



29.03.2012 Guimares

 

Beinahe am Ende meiner Portugalreise bin ich also in Guinares, hier wurde Portugal geboren.

 

Man sagt, hier wurde der 1. König Portugals und somit Portugal geboren. Heute ist es Europäische Kulturhauptstadt – Weltkulturerbe.

Ich fahre bis zur Festung und finde mit etwas Mühe den großen leeren und staubigen Parkplatz dahinter. Von hier kann ich die Stadt innerhalb eines Teils der Festungsmauern sehr gut erforschen. Ich laufe einfach los, besichtige zuerst die Festung, dann den Herzogspalast und dann das Städtchen. In einem furchtbar lauten Lokal – hier essen anscheinend nur <Portugiesen – bestelle ich ein Menü mit Suppe, Fischgericht, Nachtisch, ¼ Liter Wein und Kaffee für 13,50€.

Es sind sehr viele Busse mit Schülern unterwegs, die Stadt wimmelt nur so von Kindern, nächste Woche sind Osterferien.



30.03.2012 Barcelos

 

Der Hahn von Barcelos – Die Legende

 

Ein Festmahl im Mittelalterlichen Barcelos, einer Stadt im Norden Portugals, endete mit einem Missklang. Das Tafelsilber war gestohlen worden.

Ein Pilger, der auf seiner Reise nach Santiago de Compostela zufälligerweise an dem Ort des Diebstahls vorbei kam, wurde kuzerhand festgenommen und beschuldigt, die Tat begangen zu haben. Alle seine Unschuldsbeteuerungen nutzten nichts – er wurde vor Gericht gestellt.

In seiner Not schickte der Bruder ein Stossgebet zum heiligen Jakob. Gleich darauf bemerkte er neben dem Richter in einem Korb einen toten Hahn. Er sprach: „Wenn ich unschuldig bin, wird dieser Hahn krähen.“ Der Richter nickte zustimmend. Wie die Legende berichtet, begann der Hahn bald darauf laut zu krähen und der Pilgersmann war frei.

Der Hahn von Barcelos aber wurde zum Symbol für Glaube, Gerechtigkeit und Glück.H