portugiesische Atlantikküste
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on the road again
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Anreise über Frankreich

12.1.2018 - Am 1.Tag fahre ich immer bis nach Mulhouse zu Helen, da dies eine gute Gelegenheit ist, uns zu sehen. Wir verbrachten einen schönen Nachmittag zusammen  und hatten uns viel zu erzählen.

 

 

13.1.2018 - nach Moulins

Mein Start um halb 10 Uhr war bei kaltem Wetter und bedecktem Himmel, aber schon bei Belfort kam die Sonne und begleitete mich bis ich in Dole die Autobahn verließ  um im Nebel weiter nach Chalon s.Saone zu fahren.

Bei Chalon s.S. war Land unter viele km um die Stadt herum. Alles sah aus wie ein  großer See oder ein kleines Meer mit Inseln und Bäumen drin. Eine völlig veränderte Landschaft. Später Richtung Moulins kam die Sonne wieder und ich konnte die restliche Fahrt geniessen.

 

14.1.2018 - nach Bordeaux

14.1.2018 – Moulins – Bordeaux St. Loubes

Bei sehr schönem Wetter und fast keinem Verkehr habe ich die Fahrt durch Frankreich sehr genossen. Wer unseren Verkehr kennt, kann sich das nicht vorstellen.

Aufgefallen sind mir auch auf dieser Strecke Moulins Gueret Angouleme die vielen neuen Seen, was natürlich keine Seen waren sondern Überschwemmungen.

Nach langer Fahrt bin ich dann in St. Loubes geblieben, dem Weingut Chateau d‘Ester, wo ich schon seit Jahren einen Zwischenstop einlege.

 

 

15.1.2018 - Vitoria Gasteiz

15.1.2018 – Bordeaux – Vitoria Gasteiz

Start um 10 Uhr durch Bordeaux und dann auf die Autobahn durch die Landes. Ich wollte nicht in Boedeaux rausfahren um zu tanken und fuhr weiter weil ich dachte da kommen noch viele Tankstellen wie es ja meistens der Fall ist. Als endlich eine kam war die nur für kleine Autos zugänglich unter 2.50 m also fuhr ich weiter zur ächsten. Als die enlich kam – ich war schon auf Reserve – hatten die keinerlei Kraftstoff. Ich fragte und man sagte mir, es würde eine Stunde dauern. 20 km weiter sei aber ein Intermarche. Da ich schon eine ganze Weile auf Reserve gefahren war, wußte ich nicht, ob mir das reichen würde. Also wartete ich. Nachdem ich was gegessen und auf der Toilette war, wurde mir die Warterei zu dumm, wer weiß wie lange das noch dauern würde und ich fuhr los, so spritsparend wie möglich schlich ich hinter einem LKW zum Intermarche und ich bekam meinen Sprit und konnte nach einer Stunde, die mir hinterher dann fehlte, die Fahrt fortsetzen. Ich wollte bis Burgos, jetzt bin ich in Vitoria Gasteiz geblieben auf einem Stellplatz mitten in der Stadt zusammen mit 10 oder mehr Womos.

16.1.2018 - nach Portugal

16.1.2018 – Vitoria Gasteiz bis Sabugal Portugal

Zunächst nach dem Start um 10 h schönes Wetter und dann Richtung Burgos und weiter nach Palencia dichter Nebel und Sprühregen.

Weiter nach Südwesten, ich fahre auf der Autopista de Galicia über Valladolid nach Salamanca. Inzwischen ist auch die Sonne wieder da.

Von Salamanca aus fahre ich immer Richtung Portugal und komme – nicht wie die anderen Jahre nach Caceres sondern lande in Richtung Guarda in Portugal. Da ich nicht auf die Autobahn will, fahre ich durch sehr ländliches Gebiet in Richtung Beira Marvao zu Annik und Rudi.

Der Vorteil – kleine, leere Strassen – der Nachteil,  oft Tempo 50 durch Dörfer, keine Schnellstrasse.

Ich übernachte auf einem Stellplatz in Sabugal.

17.1.12018 - Castelo de Vide - C. Beira Marvao

17.1.2018 – Sabugal – Camping Beira Marvao

Nach einer ruhigen Nacht startete ich um 10 Uhr in Richtung Castel Branco und Beira Mavao. Das Wetter war sonnig und relativ warm, schönes Reisewetter. Als ich in die Nähe des Tejo kam und die Strasse den Fluss überquerte war ich  plötzlich von dichtem Nebel umgeben, man konnte nicht mehr als 30 m weit sehen. Ich schlich also mit 50 stkm weiter, bis die Strasse wieder auf eine Höhe über den Nebel stieg. In dem Moment war ich im Alentejo angekommen. Der Nebel war vorbei und ich konnte meine Fahrt weiter fortsetzen.

Ich gelangte schließlich über Nisa nach Castello de Vide und nach einer weiteren halben Stunde bin ich bei Annik und Rudi  angekommen und wurde auch schon erwartet, denn Annik hat in meiner HP gelesen, dass ich auf dem Landeanflug war.

Es ist wunderschönes Wetter und wir haben bei Kaffee und Kuchen zwei Stunden zusammen gesessen und erzählt.

24.1.2018-  Beira Marvao und Umgebung

18. bis 24.1.2018 – Camping Beira Marvao

Jetzt bin ich schon eine ganze Woche hier bei schönem Wetter - nachts ist es kalt, tagsüber zwischen 15 und 17 Grad dank Sonne.

Ich habe einige kleine Ausflüge mit dem Rad gemacht, als erstes nach Beira, wo ich nach den Fröschen gesehen habe; noch keine da.

Dann war ich am Montag mit Annik und Rudi in Spanien in Valencia de Alcantara auf dem Markt, das sind ca. 25 km von hier.

Heute habe ich eine mir bekannte, kleine Radtour – es ist eigentlich eine Wanderung – nach Cabecudos gemacht. Es ist eine Strecke zu einem hübschen Dörfchen in den umliegenden Hügeln.

1.2.2018 – Letzter Tag Beira-Marvao (vorerst)

Gestern ist nach einigen Anfragen endlich das Rücklicht – vom ADAC besorgt – hier angekommen und Rudi, bester aller Campingchefs, hat es angeschraubt. Die Lampen und Blinker gehen wieder und ich kann mal wieder auf die Walz gehen, denn, so gerne ich immer hierher komme, dieses mal kam ich mir ein bischen gefangen vor. Kalt war es trotz der portugiesischen Sonne außerdem, was mich nicht jeden Tag Rad fahren ließ. Trotzdem, meine liebsten Strecken habe ich abgefahren, es ist super hier zum Rad fahren, allerdings sollte man ein E-bike haben. Ich werde auf meiner Rückreise nochmals einige Tage bei Annik und Rudi verbringen.

Die letzte Nacht konnte ich den Super-Vollmond hier bewundern, das war Klasse.