portugiesische Atlantikküste
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on the road again
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April 2018 - in Santo Andre

4.4.2018 – Santo Andre

Gestern hat Ali noch die Stoßstange, die bei  der „Berührung“, die mein Rücklicht gekostet hat, ebenfalls litt, fast wie neu wieder hergestellt. Ich habe mich sehr darüber gefreut. Ausserdem hat er meine LED-Außenbeleuchtung wieder zum Leuchten gebracht, das war vielleicht zu viel des Guten.?!?

Denn als ich nachmittags mit Bettina am Strand saß, wir wollten eigentlich gerade aufbrechen, rollte eine Welle daher, die Flut kam langsam, die Welle rollte, bevor wir zugreifen konnten, über meine Jacke und die darauf platzierte Kamera!!!! Es war passiert, die Kamera samt Objektiv triefte und damit ist es vorerst – ich hoffe nicht für immer -  Schluss mit Photos.

 

Es würde jetzt wirklich mal langen mit Missgeschicken, denn als ich hier ankam und mein Rad vom Ständer nahm, stellte ich fest, daß das Display verloren gegangen war, was bedeutet, daß ich den Motor nicht nutzen kann:

 Ein e-bike ohne Motor!!!!, super. Ich habe mit Kai Enz telefoniert, der will mir eins schicken, muß es aber erst noch programmieren.

 Pleiten – Pech und Pannen sollen jetzt mal ein Ende haben, das wünsche ich mir.

 

6.4.2018 – Santo Andre

Das Maß scheint aber immer noch nicht voll zu sein, denn gestern ging mir mein Hörgerät zum 2. Mal kaputt; das scheint mir auch alles sehr fragil zu sein ‚oder ich bin für solche Teile nicht geschaffen‘!!!

 

Ein Lichtblick: Hans Enz  hat das Display meines Fahrrades auf den Weg gebracht, vielleicht ist es schon da, wenn ich zu Annik uns Rudi komme.

 

9.4.2018 - Setubal - Arrabida - Cameira

 

8.4.2018 – Setubal – Arrabida – Cost da Cabarica – (Lisboa)

Ich fuhr bei schönem Wetter los Richtung Setubal und dann auch über die Höhen der Serra Arrabida, wo schon Wolken hingen. Es hat auch mal geregnet aber es wurde wieder hell, wie nach einem Aprilschauer und ich konnte die wirklich schöne Aussicht auf das Meer, Setubal und Troja geniessen. Leider hielt das nicht an, denn je weiter ich nach Lisboa kam, um so mehr fing es kräftig an zu regnen.

Beide CCL-Plätze, die ich anfuhr erklärten mir, mein Auto sei zu gross für sie und ließen mich nicht übernachten, was ich dann auf dem benachbarten Orbitur-Camping tat.

Ich wollte bei diesem Wetter wenigstens noch ein bischen fernsehen, aber leider drehte und drehte die Antenne und meldete mir kein oder schlechten Empfang was eben kein Empfang bedeutete. Die nächste Pleite??? Meine Lust auf Lisboa war mir jetzt vergangen und ich beschloss am nächsten Tag Richtung Beira Marvao zu Annik und Rudi weiterzufahren. Rudi kannte einen guten Mann für das Fernsehen.

9.4.2018 – Cameiro – Beira-Marvao

Wie befürchtet, ging das Regenwetter weiter und ich fuhr weiter Richtung Caneiro, einem weiteren CCL-Platz, der zufällig an der Route nach Beira-Marvao lag und wo ich die Fahrtstrecke halbieren und den Platz kennen lernen wollte.

Als ich ankam, hatte es aufgehört zu regnen und ich wurde freundlich empfangen, der einzige Gast auf dem Plarz, der an einem schönen Fluss lag und ich denke es ist ein Angler-, Paddler- und Wander-Paradies. Ich machte noch einen einstündigen Spaziergang ohne meine Kamera, mit meiner alten Videokamera und Handycamera, bevor der nächste Regen mich beglückte.

Mit meiner Drehantenne hatte ich mich vorher auch schon länger beschäftigt, man meldete mir weiterhin schlechten Empfang, nur daß sie sich dann irgendwann auch nicht mehr auf mein Kommando bewegen ließ. Ich schaltete den Motor ein und glücklicherweise ging sie in Parkposition. Allerdings ließ sie sich von da an nicht mehr dazu bewegen, wieder hochzufahren.

10.4.2018 – Montargil – Ponte de Sor – Beira Marvao

In der Nacht hatte es schon geregnet und es regnete weiter, ich war nass als ich losfuhr. Ich fuhr zunächst über den Staudamm von Montargil, wo der Fluss mit dem schönen Namem Soraya zu einem wunderschönen Stausee in ca 100 m Höhe gestaut ist. Der See wäre es wert, hier ein paar Tage zu verbringen, es ist eine sehr schöne Landschaft. Man könnte schön radfahren, es gibt hier einen CP.

Dann gings weiter über Pont de Sor und über die Maggia-Hügel in Richtung Castelo de Vide und Camping Beira-Marvao.

11.4.2018 – Beira-Marvao

Heute ist mal wieder ein schöner sonniger Tag und man blüht auf!!! Am Mittag kommt ein recht sterker Wind hinzu, der die Sonnenwärme wieder relativiert.

Der liebe Mann, der Meine Antenne untersucht hat, stellte leider fest, daß der Motor der Drehantenne kaputt ist und er sie deshalb nicht in Gang bringen kann. Er will mir deshalb für die Tage wo ich hier bin eine manuelle Antenne leihen und wird sie morgen bringen.

 

14.4.2018 - Die Leihantenne funktioniert inzwischen leider das Wetter nur jeden 3.Tag!!! Am Samstag habe ich einen Radausflug nach San Antonio das Arraias gemacht auf den Markt, heute wollte ich zum Essen fahren aber pünktlich zum Aufwachen hat es angefangen zu regnen und das tut es jetzt noch, 17 Uhr. Morgen soll es besser werden. Es kann nur noch.........

 

17.04.2018 – Radtour zum größten Menhir Europas

Diese Radtour wollte und sollte ich schon immer machen; die Länge – 33 km hat mich bisher davon abgehalten. Außerdem gibt es auf der Route keine Einkehrmöglichkeit und somit mußte wirklich schönes Wetter sein.

Da das Wetter jetzt wirklich schön war nach so vielen Regentagen, machte ich mich heute auf den Weg und strampelte los. Das erste Stück – eine Abkürzung – normalerweise wunderschön über einen Feldweg war eine falsche Wahl, da dieser Weg leider überwiegend aus Wasserpfützen bestand und ein etwas beschwerlicher Auftakt war. Dann ging es auf der Strasse trocken weiter und wie hier gewohnt bergauf und bergab. Ich kam an einem großen Gehöft mit vielen Schafen und 7 oder 8 Storchennestern vorbei , bis ich endlich nachdem ichvorher einen falschen Weg eingeschlagen hatte, beim Menhir ankam. Ich war der einzige Besucher hier, wie mir auch auf der ganzen Tour höchstens 5 Autos begegneten.

Zum Schluß kam nochmal ein anstrengender Anstieg nach Castelo de Vide, was ich lange Zeit sehr schön vor  mir hatte, dann die verdiente Abfahrt zum CP BeiraMarvao. Leider hatte ich vergessen, Wasser mitzunehmen und fand den 1. Brunnen in C.de Vide.

20.4.2018 – mit Eddy und Marianne auf der Schmugglerroute nach Ranginha

Ich fragte meine Nachbarn ob sie mitkommen wollten zu meiner Lieblingstour und sie kamen mit. Zunächst ging es nach Beira, wir besuchten den alten stillgelegten Bahnhof mit den wunderschönen Azulejos und dann ging es wie immer bergauf, bergauf, bergab sehr nahe an der spanischen Grenze entlang über die Höhe  und zwischen einsamen Gehöften vorbei nach Ranginha und dann schließlich über Barretos wieder zurück zum Camping. 23 km Rundfahrt mit vielen schönen Stellen zum Anhalten und auch sehr schönen Ausblicken.

 

23.4.2018 – Abreise Beira-Marvao

Heute habe ich meine Zelte in Beira-Marvao abgebrochen und bin Richtung Spanien losgezogen. Ich hatte nochmals schöne Ausblicke auf Marvao, das wirklich wie ein Geiernest dort oben thront. Dann ging es zunächst über die spanische Grenze, vorbei an Valencia de Alcantara und weiter Richtung Extremadura, die mich in ihrer Einfachheit und Natürlichkeit immer wieder fasziniert. In Membria bog ich auf die EX117 nach Alcantara ab. Alcantara liegt an der Staumauer des grossen Stausees Embalse de Alcantara. Die Strasse führt über eine alte römische Brücke unterhalb der Staumauer über den Rio Tajo. Es sind wunderschöne Ausblicke auf die alte römische Brücke.

Von hier aus geht es dann wieder Richtung Portugal und in Puente Romano am Rio Erges bin ich wieder in Portugal. Ich fahre bis Monsanto, ein Felsennest, was ich mir ansehen will, verzichte aber auf den oberen Teil des Dorfes, da es mir mit dem Wohnmobil nicht geheuer ist, dort hinauf zu fahren.

Ich fahre wieder zurück Richtung Castelo Branco und sehe mir unterwegs Idanha-a-Velda, ein altes römisches Städtchen an. Bei der Weiterfahrt komme ich an dem CP von Idanha-a-Nova vorbei und bleibe hier nahe des Stusees Barragem  da Idanha. Es war eine schöne Fahrt durch ungewohnte grüne spanische und portugiesische Landschaften.

24.4.2018 - über Castel Branco nach Figueira da Foz

Heute war tanken und einkaufen angesagt, Zunächst hielt ich beim Intermarche in Idalha-a-Nova zum tanken, zum Einkaufen fuhr ich noch bis Castelo Branco und landete schließlich bei Jumbo, ein Riesenladen, mir eigentlich zu groß.

Dann, nachdem der Wagen voller war als gewollt, ging es weiter Richtung Figueira. Zunächst auf der N 233, die auf die IC 8 führte, auf welcher ich dann bis Figueira da Foz fuhr.

Schon nach kurzer Zeit kam ich durch die Gegend, wo letztes Jahr die Waldbrände wüteten, denen viele Menschen zum Opfer gefallen sind. Große Teile der Strecke durch die Berggegend, immer zwischen 300 und 500 m Höhe, waren verbrannt, schwarze Baumleichen, verbrannte Wälder. Erst als ich aus den Bergen herauskam, hörte die verbrannte Erde langsam auf. In F.da Foz angekommen fuhr ich zu dem grossen PP am Strand und bei der Hafeneinfahrt und wurde von einer frischen Brise empfangen, was nach der schwülen Hitze der letzten 2 Tage sehr angenehm war.

24.4.2018 - Mira

25.4.20180 - Aveiro

Es war der 25.April und ganz Portugal feiert seinen Tag der Befreiung von der Diktatur 1975, die Nelkenrevolution.

So viele Menschen habe ich in Aveiro noch nie erlebt. Alle sind fröhlich und an einem so schönen Tag ist es auch leicht in dieser schönen Stadt.

26.4.2018 - Furadouro

Heute bin ich von Aveiro über Torreira nach Furadouro weitergefahren. Hier hat das Meer vor Jahren die Promenade stark verwüstet. Inzwischen haben sie den gesamten Strand mit riesigen Steinen gesichert.

Die Fischerboote sind in dieser Gegend besonders schön.

27.4.2018 - Porto

28.4.2018 – Porto

Ich stehe hier in VN de Gaia am Ufer des Duro und genieße den Blick auf den Fluss und Porto. Heute habe ich mein Rad gesattelt und bin bis zu den Portweinkellereien gefahren und über die Brücke. Dort bin ich mit dem Schrägaufzug zum Praca Batalha hochgefahren zur Se Cathedrale.  Habe dann mit dem Yellow-Bus die Castle-Tour gemacht bis raus nach Matosinhos, Castelo de Queijo, Forte de Sao Jao Baptista da Foz am Foz de Duro. Wieder in der City bin ich zu Fuß von der Se runter zum Duro gegangen, wo mwin Fahrrad auf mich wartete.

Ich habe dann an den Cais von Gaia in einem Restaurant gegrillten Tintenfisch gegessen, anders als die Gummiringe, die man manchmal bei uns bekommt. Naja, die haben es hier ja auch aus erster Hand. Gesättigt und ein bischen müde ging es zum Womo zurück.

 

30.4.2018 – Viano do Castelo – Ponte de Lima – Chaves

Von Porto aus gings über viele kleine Sträßchen nach Viano d.C, wo ich nicht wie sonst unter der Brücke, sondern ein bischen weiter in einem Park übernachtete. Gestern  hat es mindestens 10 mal geregnet und dann auch wieder die Sonne geschienen; richtiges Aprilwetter und nicht besonders warm. Heute bin ich nach Ponte de Lima gestartet und wollte dort auch wieder eine Nacht bleiben. Aber ich wußte ja nicht, daß dies das Jahrmarktwochenende ist. Über mehrere Tage stehen da Hunderte von Stände, Tausende von Menschen und ebenso Autos bevölkerten das beliebte Städtchen. Ich weiß nicht von wo doe Menschen überall hierher kommen(sogar aus Deutschland) Ich sarttelte mein Rad, als ich doch einen PP gefunden hatte und drängelte mich durch die Massen und machte eine Runde. Als ich zurück kam, hatten die Autos etwas abgenommen, aber ich hatte keine Lust , hier zu bleiben und mein Lieblingsplatz am Fluss war okupiert.

Also fuhr ich weiter über Braga über die N 103 und über die Berge nach Chaves, meinen vorletzten Platz in Portugal. Auch hier stehe ich am Fluss.