portugiesische Atlantikküste
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on the road again
on the road again

1.4.2019 - Santo André

1. bis 3.4. Spaziergänge mit Bettina und den Hunden, die letzten warmen Tage

5.4.2019 - Gestern und heute hat es stark gestürmt und geregnet.

Heute habe ich mich von Bettina und Ali verabschiedet und bin um Lisboa herum nach Peniche gefahren.

6.4.2019  -  Peniche

Ich besuchte mit dem Womo alle die Plätze, die ich von früheren Jahren kannte. Wo ich früher in den Klippen stand usw. Es hat sich viel verändert. Da ist inzwischen Halteverbot für Womos und ähnliche Fahrzeuge und ich war auch das einzige, das da rumfuhr. Ich wollte fotografieren. Dann fuhr ich zum Cabo Carvoeiro, entlang den rauhen Klippen an der Westseite der Halbinsel. An den Stops wunderte ich mich über Nieselregen aus blauem Himmel bis ich bemerkte, dass der Regen aus dem Meer kam. Die Gischt wurde durch den starken Wind so verteilt, dass man glaubte es sei Regen. Auch die vorgelagerten Berlenga-Inseln waren gut zu sehen. Dann fuhr ich noch entlang der Südseite, die wesentlich weniger vom Wind geprägt ist. Gegen Abend fuhr ich wieder zum Platz bei den Bombeiros, machte meine „Hausaufgaben“ und mir was zu essen. Dann war mal ein bischen Lesen angesagt. Vielleicht gehe ich morgen mal in eines der vielen Fisch- und Meeresfrüchte-Retaurants zum Essen  -  es ist ja Sonntag.

Ich hoffe auf etwas besseres Wetter

6.4.2019 - Obidos

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8. /9. 4. 2019 - Obidos

Für Obidos brauche ich wie immer 2 Tage, jedesmal essen gehen, als Trost für die Regenschauer und am 2. Tag die Stadtmauer ablaufen und da sie nicht durchgehend zu begehen ist muss man zwischendurch ganz schön klettern.  Schließlich beendete ich meinen Besuch, nicht ohne kleine und grössere Fläschchen Kirschlikör im Gepäck.

10.4.2019 – Nazare

Ich habe  mich losgerissen und bin Richtung Nazare gestartet, was durch seine Berühmtheit wegen der größten Surfwelle der Welt nicht gerade ruhiger geworden ist. Ich machte mich auf in die Oberstadt auf dem Felsen, der Blick auf den Strand von Nazare ist wohl kaum zu übertreffen. Dann suchte ich mir ein Nachtquartier auf einem Parkplatz in der Stadt hinter dem Kulturcenter, auf dem wohl die meisten Womos bleiben.

Am nächsten Tag machte ich mich nochmals auf den Weg über Sitio zum Farol von Nazare wo die stärkste Brandung an den Felsen donnert und wo auch der weltberühmte Surfstrand ist. Dann gings zurück und weiter in Richtung Sao Pedro de Moel mit seinem Leuchtturm.

Nazare

Abgebrannte Küstenwälder mehr als 80 km

Auf dem Weg dorthin fuhr ich auf dem Strässchen an der Küste entlang früher bis SPd.Moel durch Pinienwälder, die es leider nicht mehr gibt. Sie sind abgerannt und die verbrannten Bäume werden z.Zt. gerohdet, es ist eine völlig andere Landschaft, die kahlen Dünen, meilenweit, man kommt sich vor wie auf dem Mond.

11.4.2019 – Figueira da Foz

Ich konnte mich nicht entschliessen, in Sao Pedro zu bleiben, es kam mir etwas verlassen und leer vor und so beschloss ich nach Figueira da Foz weiterzufahren, wo ein schöner Stellplatz an der Hafeneinfahrt ist.

12.4.2019 - Figueira do Foz

von hier werde ich nach Aveiro weiterfahren, welches ich in all den Jahren nicht oft ausgelassen habe.

13. + 14.4.2019 - Aveiro

15.4.2019 - 17.4.2019 - Porto

16.4.2019  -  Porto

Porto hat mir wieder einen wunderschönen Tag beschert. Nachdem gestern ein nicht schöner verregneter Tag war, hat heute Morgen die Sonne alles wieder gut gemacht. Ich entschloss mich, mit dem Bus in die Stadt zu fahren und ich war mittags an der SE Kathedrale, wo ich mit dem roten Doppeldecker Bus die grosse Castle-Tour machte und auch auf dem offenen Bus sehr genoss.

Vorher hatte ich mich schon am Batalha-Platz umgesehen und dann noch auf dem Place da Liberdade und dem Pacos de Concelho.

Schließlich beendete ich meinen Porto-Besuch und fuhr mit dem Bus zurück zum Camping nach Vila-Nova da Gaia, wieder wie am Vormittag durch Gässchen, wo man vom Bus aus auf beiden Seiten die Mauern berühren könnte. Ein schöner Tag!

17.4.2019 - Leider regnet es heute den ganzen Tag und ich habe deshalb beschlossen, auf dem Campingplatz zu bleiben und meine HP zu vervollständigen.

18.4.2019 - nach Chaves, über Praga auf die N 103, die auf 250 km keine 10 mal mehr als 100 m geradeaus führt. Eine kurve fügt sich an die nächste, am Berghang entlang bis auf 9oo m Höhe. Eine schöne Strecke

19.4.2019 - Weiter auf der N 103 nach Braganza. Dort fuhr ich zum CP Municipal, welcher auf der Route nach Spanien liegt. Da bemerkte ich dann, dass ich meinen Personalausweis nicht mehr hatte. Schock!! Zunächst suchte ich im Womo alles ab, dann wurde mir klar, dass ich ihn in Porto noch hatte. Ich rief dort an und er lag dort. Ich überlegte und kam zu dem Scluss, zurückzufahren.

20.4.2019 - zurück nach Porto.

Ich fuhr eine andere, schnellere Strecke zurück, die Autobahn über Vila Real, wirklich eine der schönsten Autobahnstrecken, die ich je gefahren bin.

Als ich am CP ankam war nicht nur an der Strasse vor dem Platz, sondern auch auf dem Platz alles voll und ich hatte Glück noch ein Plätzchen gefunden zu haben.

21.4.2019 - Ostersonntag.

Ich machte mich frühzeitig auf den Weg nach Lima, und hoffte, da 2 schöne Tage zu verbringen.

Aber als ich da ankam, wie überall das gleiche Bild: Menschen Menschen und Autos. Der schöne Platz am Fluss jetzt voll mit PKWs, Womos, es ware eh nie mehr als 6 oder 7, dürfen da keine mehr halten. Jetzt also auch hier. Die Restaurants sind auch brechend voll. Gemütlich ist das nicht mehr. Ein großer PP, ca 200 m entfernt kannte ich noch vom letzten Mal und der war leer, 8 Wohnmobile und einige PKWs. Ich bin am Fluss entlang in die Stadt zur Brücke gegangen, aber nach einem kurzen Bummel, es ist sehr heiß, bin ich wieder zu meinem Womo zurück und bleibe hier für die Nacht.

Das war also mein letzter Tag in Portugal. Ich fuhr über Spanien, über Leon nach Burgos. Das Wetter war in Spanien kalt und regnerisch und in Frankreich erwartete mich auch kein schönes Wetter. So fuhr ich kontinuierlich nach Hause. <ich fuhr "entre les deux meres" bis in die Provence und blieb noch eine Nacht in Nyons bei Aprilwetter.

Am 30.4.2019 kam ich zu Hause an, nachdem ich die letzte Nacht noch in Mulhouse bei Helen verbracht habe, wie jedes Jahr.